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Was von Karl, dem Kobold, blieb

Im Jahre 1603 lebte ein Kobold, dessen Name für Menschen unaussprechbar war. Darum wurde er von allen Karl genannt.

Karl lebte in einem großen Wald, in dem es eine riesige Lichtung geben sollte. Auf dieser war ein wunderschönes Schloss. Dort gab es einen wertvollen Schatz, der hunderte Generationen reich gemacht hätte.

Schon viele haben ihr Glück versucht, doch keiner fand das Schloss und seine Reichtümer. Niemand wusste, wie man es hätte finden können. Das wusste nur Karl, der der Wächter der Lichtung war.

Kobolde leben sehr lange, doch irgendwann müssen auch sie sterben. Nur der, welcher es wagt, den sterbenden Kobold auf den Rücken zu nehmen und mit ihm immer der Nase nach zu rennen, sich nicht dabei umzudrehen obgleich er noch so Furcht einflößende Laute hört und mit ihm weiter rennt auch wenn er noch so müde wird, der darf den Schatz besitzen.

Karl spürte ein halbes Jahr vor seinem Ende, dass er bald sterben werde. Es wurde Zeit, dass er einen Erben des Schlosses finden musste. Doch wie findet man einen Furchtlosen und Gutherzigen, wie er ihn brauchte? Ganz einfach, man muss nur die Prinzessin entführen!

Karl machte sich gleich an die Arbeit, obwohl dieser Ausdruck hier etwas unangebracht ist. Er schnippte einfach nur mit dem Finger und schon lag die Prinzessin, ihr Name war Sophia, schlafend auf der Wurzel einer Eiche. In dieser Eiche lebte Karl. Doch Karl war nur 50 cm lang, die junge zierliche Sophia war zwar auch nur 1.60m, aber sie war trotzdem zu groß für die Eiche. Darum zauberte der Kobold eine kleine Kate, in der Sophia wohnen durfte.

Am königlichen Hof machte man sich zunächst noch keine großen Sorgen über den Verbleib der Prinzessin, nur die alte Amme war sehr beunruhigt. Doch als Sophia zum Abendessen noch nicht erschienen war, schickten ihre Eltern ein paar Diener los, die das ganze Schloss durchsuchten und auch den Schlosspark nicht ausließen. Doch Sophia blieb verschwunden. Schon bald suchten 37 Soldatentrupps nach der Prinzessin. Das ganze Land half mit.

Ein Ritter namens Kunibert strengte sich besonders an, da der König eine Belohnung von ungeheurer Höhe ausgesetzt hatte. Der, der Sophia finden sollte, würde sie zur Frau bekommen. Doch Kunibert war nicht dazu bestimmt, Sophia zu finden, denn er hatte Karl einmal betrogen. Damals handelten die beiden mit Goldschmuck, den Kobolde für ihr Leben gerne besitzen. Karl hatte viel für einen Ring bezahlt, der wie er später herausfand, nur aus angemalten Metall bestand. Darum konnte Kunibert nicht in Karls Wald gehen, denn wenn Kobolde jemanden treffen, der sie gelinkt hat, töten sie ihn ohne Erbarmen.

Zur gleichen Zeit suchte ein mutiger Schreinerlehrling, namens Lorenz, die entführte Prinzessin. Er kam an Karls Wald und ging ohne zu zaudern in das dunkle Gestrüpp. Er kam an die kleine Kate und klopfte. Eine alte verhutzelte Frau öffnete ihm. Da es langsam dunkelte, bat er um ein Nachtlager. Die Alte ließ ihn hinein, gab ihm zu Essen und wies ihm ein altes Feldbett zu. Neben diesem ungemütlich aussehendem Bett stand ein weiches komfortables Himmelbett. „Lege dich nicht in das Himmelbett und egal was passiert drehe dich die ganze Nacht nicht zu dem Himmelbett um und verlasse in Gottes Namen dein Feldbett nicht eine Sekunde!", murmelt die Alte Lorenz ängstlich zu.

Lorenz fand das alles zwar etwas merkwürdig, aber er beschloss der Alten zu folgen. Kaum hatte er sich niedergelegt, begannen Wanzen, Ratten und Mäuse über ihn her zu krabbeln. Doch er blieb liegen. Auf einmal hörte er schreckliche Geräusche aus dem anderen Bett, aber er drehte sich nicht zu dem Bett um.

Endlich kam der Morgen und Lorenz ging nach unten. Die Alte war verschwunden und stattdessen stand Sophia an deren Stelle.

Da kam auch Karl herein und erzählte Lorenz die ganze Geschichte, wie er Sophia entführt und in die alte Frau verwandelt hatte und wie er das verzauberte Bett als Mutprobe für einen Jeden aufgestellt hatte und und und und...

Karl fragte Lorenz während eines ausgiebigen Frühstücks, ob er genug Mumm habe, um das Schloss auf der Lichtung zu finden. Den hatte Lorenz, und Karl erklärte ihm, wie er es anstellen müsse.

Als der Tag gekommen war, an dem Karl merkte, dass er sterben müsse, sagte er Lorenz Bescheid und verabschiedete sich von Sophia, die in ihrer Kate blieb und erst wenn Lorenz das Schloss gefunden hätte, nachkommen und seine Frau werden solle. Dann zogen Karl und Lorenz los. Lorenz erfüllte alle Bedingungen und so kamen sie zu dem Schloss, wo Karl im Alter von 489 Jahren starb. In dem Moment als Lorenz auf der Lichtung ankam, verschwanden alle Bäume und ein wundervoller Park tauchte auf. Dann kamen sehr viele Angestellte aus dem Schloss.

Später am Tag löste der König sein Versprechen ein und Sophia und Lorenz heirateten.

Den Ort an dem Karl starb und begraben wurde nennt man heute noch Karlsruhe.

Man muss bedenken, dass ich 12 war ^^

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